Im Einklang der Natur

Seit Jahrhunderten erfolgt die Fütterung der Heumilchkühe an den Lauf der Jahreszeiten angepasst. Im Sommer genießen die Tiere auf den Weiden der Almen frische Bergluft, klares Wasser und eine Vielzahl an saftigen Gräsern und Kräutern.

Währenddessen beginnt die Heuernte der Heumilchbauern, die Wiesen werden gemäht, das Gras getrocknet und das gewonnene Heu eingelagert.

Im Winter werden die Kühe dann mit diesem Heu gefüttert. Vergorene Futtermittel wie Silage oder genmanipuliertes Futter sind strengstens verboten.

Heumilchbauern und die Verarbeiter der Heumilch produzieren nach strengen Regeln, deren Einhaltung von unabhängigen, staatlich zertifizierten Stellen in Österreich kontrolliert werden.

Von der Heumilch ist auch die Europäische Union überzeugt. Als Garant für Qualität und Echheit ist die original Heumilch mit dem EU-Gütesiegel g.T.S. – garantiert traditionelle Spezialität ausgezeichnet.

Dem Kuhwohl verschrieben

Bei der Heumilchherstellung steht ist das Wohl der Kühe oberstes Gebot.

  • Als Wiederkäuer bevorzugen Kühe frische Gräser und Kräuter als Nahrung im Sommer. Im Winter gibt es dieses artenreiche Futter in Heuform. Diese natürliche Nahrungsgrundlage fördert das Wohl des Tieres.
  • Was gibt es schöneres als Kuh im Sommer auf den Wiesen, Wieden und Almen herumzuspringen und die frische Alpenluft und warme Sonne zu geniessen? Vermutlich nicht viel. Deswegen genießen die Heumilchkühe nicht nur im Sommer ihren Auslauf, sondern können sich auch in ihrem Stall im Winter freilaufend austoben.
  • Danke der kleinen Tierbestände der Heumilchbauern sind diese in der Lage, die jeweiligen Eigenheiten und Vorlieben der Tiere zu kennen und sich darauf einzustellen. So können sich die Kühe rund um wohlfühlen.
  • die Tiergesundheit der Heumilchkühe wird regelmässig von einem Tierarzt überprüft.

Schonung der Natur

Die Heuwirtschaft trägt nicht nur zum Wohle der Tiere und als idealer Rohstoff zur Käseproduktion bei, sondern spielt auch für die Natur in den Alpen eine große Rolle. Durch nachhaltiges, auf Generationen aufgebautes Denken und Handeln wird die Umwelt geschont und die Artenvilefalt erhalten.

Förderung der Artenvielfalt

Um das Artenreichtum der vielen Gräser und Kräuter zu erhalten, ist eine dementenstprechende Bewirtschaftung notwendig. Das Grasen der Kühe auf den Grünflächen sorgt für Wachstumsimpulse der Pflanzen und macht somit eine Nachsaat nicht erforderlich.
Durch die mosaikartige Bewirtschaftung der Alpen, bei denen die Flächen zeitlich gestaffelt bewirtschaftet werden, profitieren Tiere wie Bienen und Insekten von den zahlreichen Nahrungsquellen, sowie den Rückzugsmöglichekiten der noch nicht gemähten Grundflächen.
Darüber hinaus führt die Nachhaltige Grünlandnutzung zu einem hohen Humusgehalt im Boden, welcher nicht nur sehr viel Kohlendioxid bindet, sondern auch mehr Wasser speichert.

Außerdem verhindert die Bewirtschaftung der Berggebiete die willkürliche Ausbreitung von Wald. Nur so kann der Weiterbestand vieler seltener Pflanzenarten in den Alpen erhalten werden.

Schutz vor Umweltkatastrophen

Durch regelmässiges Grasen der Kühe entstehen gepflegte Wiesen mit kurzem Bewuchs. Dies sorgt für einen besseren Halt von Schnee. Unbewirtschaftete Grünflachen mit langen Gräsern hingegen sind ein optimaler Nährboden für Schneebretter und Lawinen. Durch die hohe Pflanzenvielfalt entsteht ausserdem ein tief verwurzelter grüner Teppich, der etwaigen Erdrutschen mehr entegegen zu setzten hat.

Schonung von Ressourcen

Durch die nachhaltige Bewirtschaftung werden wertvolle Ressourcen wie Wasser und Getreide geschont. Wiederkäuer wie Kühe benötigen keinerlei Getreide als Futterquelle. Das spart nicht nur Getreide, gleichzeitig wird hochwertige Heumilch zur Produktion von Milch und Käse ressourcenschonend erzeugt.

Eine einzige Kuh schützt eine Fläche von mehr als einem halben Hektar Grünfläche. Das entspricht in etwa einem ganzen Fussballfeld.

Die Heuwirtschaft achtet auf eine artgemäße Fütterung. Bei industrialisierter Landwirschaft hingegen frisst eine Kuh die Menge an Getreide, von der sich drei Menschen ernähren können.

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