„Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.“

~ Winston Churchill

Käsespezialitäten

Was ihr schon immer einmal über die Lagerung und den Genuss von Käse wissen wolltet.

Wie lagere ich (Berg)-käse am Besten?

Kaum eine Frage drängt sich bei unseren Kunden so oft auf, wie die richtige Lagerung von Käse. Schliesslich wollen alle längstmöglich ihren Käse geniessen können. Käsefachberaterin und Mitglied der Guilde Internationale des Fromagers Garde et Juré Irma Franz rät dazu, den Käse in Käsepapier zu verpacken und im Gemüsefach zu lagern, da dort in der Regel eine Temperatur von 6-9 Grad herrscht und dies dem “Käse bestens bekommt” und nicht zu kalt wird. Falls ihr kein Käsepapier zur Hand habt, kann der Bergkäse auch in ein feuchtes Tuch eingewickelt werden. Von Folie rät die Käseexpertin allerdings ab, denn “dort kann der Käse nicht atmen”.
Wichtig ist generell eine kühle und dunkle Lagerung. So könnt ihr beispielsweise Hartkäse auch in einer kühlen Speisekammer oder einerm kühlen Keller aufbewahren.

No go: Käse benötigt Luft zum atmen. Deswegen verzichtet bitte auf Aufbewahrungsboxen, die luftdicht abschliessen.

Wir empfehlen den Käse in Käsepapier im Gemüsefach zu lagern.

Bei welcher Temperatur entfaltet (Berg)-käse sein größtes Aroma?

Um den größten Geschmack eines Käse zu geniessen, “sollte der Käse 30 – 60 Minuten vor Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden” empfiehlt Käseliebhaberin Irma Franz. Auf Raumtemperatur entfaltet Käse nämlich sein vollstes Aroma.

Wir empfehlen, den Bergkäse frühzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit sich das volle Aroma entfalten kann.

Kann ich Bergkäse einfrieren?

Grundsätzlich kann Bergkäse eingefroren werden. Barbara Reichenberger von der Sennerei Hittisau weist jedoch darauf hin, “dass sowohl Geschmack, als auch Konsistenz leiden.”

Wir empfehlen daher, Bergkäse nicht einzufrieren.

Was sind die idealen Käsebegleiter?

Als Käse Begleiter empfehlen sich:

  • Obst wie Weintrauben, Äpfel und Birnen oder Feigen
  • Nüsse & Kerne wie Walnüsse & ungesalzene sowie geröstete Kürbiskerne
  • Brot wie ein herzhaftes Mischbrot oder Bauernbrot. Grundsätzlich gilt, weichere Brote passen besser zu härteren Käse und umgekehrt
  • Senf & Chutneys. Mut wird belohnt. Greife gerne zu einem fruchtigen Senf wie beispielsweise Feigensenf oder zu einem Mangochutney, um Dein Geschmackserlebnis noch zu erhöhen.
Wir empfehlen daher: Ausprobieren und sich auf Neues einlassen!

Wie ist das eigentlich mit dem Fettgehalt?

Bei Käseprodukten werden grundsätzlich zwei Berechnungsmethoden zur Fettgehaltbestimmung angewendet:

  • Fettgehalt absolut
  • Fettgehalt in der Trockenmasse (Abkürzung: Fett i. T.)

Beim Fettgehalt absolut wird die Gesamtmasse des Käses miteingerechnet. Dabei wird auch der Wasseranteil miteinbezogen. Dagegen wird beim Fettgehalt i. T. der Masseanteil des Fetts in der Trockenmasse angezeigt, welches ohne den Wasseranteil berechnet wird.

Rohmilchkäse in der Schwangerschaft?

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist gerade in der Schwangerschaft besonders wichtig. Bei Rohmilchprodukten ist allerdings Vorsicht geboten. Im Unterschied zu pasteurisierter Milch wird bei der Verarbeitung von roher Milch diese nicht über 40 Grad Celsius erhitzt. Dadurch können Mikroorganismen wie beispielsweise Listerien überleben. Normalerweise können diese einem gesunden Körper nicht schaden. In der Schwangerschaft könnte sich dies allerdings negativ auf das Kind auswirken.

Wir empfehlen deswegen, während der Schwangerschaft auf Rohmilchprodukte zu verzichten.